Winterzeit ist auch Suppenzeit, obwohl ich nicht unbedingt ein Suppenliebhaber bin. Das kommt ganz auf die Suppe an, ich bevorzuge die reichhaltigen sonst werde ich davon einfach nicht satt. Deswegen ist diese hier genau nach meinem Geschmack, da bleibt der Löffel schon fast stehen, wenn man in hineinsteckt.  Und satt wird man davon ganz sicher! Was mir daran aber richtig gut gefällt ist die feurige Farbe, das Auge ist ja mit. Das strahlt regelrecht „lecker“ und „vielen Vitaminen“ aus.

Ingwer macht die Suppe schön frisch. Außerdem habe ich hier ein wenig experimentiert, Kürbiskernöl ist was feines und da es nicht so lange hält, muss ich es so oft wie möglich einsetzen. Dazu kommt, dass dieses Öl den Cholesterinspiegel senkt und vorbeugend gegen Herz- und Kreislauferkrankungen wirkt.

Beim Kochen nahm ich mir dann kleine Schüsselchen und habe verschiedene Varianten mit der Basis der Suppe ausprobiert. Zuerst mit Crème fraîche, das hat sehr gut gepasst, besser als Sahne und dann noch mit Kürbiskernöl, das hat mich auch überzeugt. Damit man noch ein wenig was zum Kauen hat gibt es noch ein Topping aus Cashewnüssen und ein bisschen Petersilie. Wer möchte kann dazu noch ein rustikales Brot servieren.

Also ran an die Töpfe und los!


Zutaten für 2 Personen

300 g Süßkartoffeln
1 rote Paprika
1 Schalotte
1/2 Knoblauchzehe
1 cm Ingwer
600 ml Gemüsebrühe
2 EL Crème fraîche
3-4 TL Kürbiskernöl
1 Spritzer Zitronensaft
1 EL Öl z.B. Rapsöl
1 EL Cashewnüsse (ungesalzen)
gehackte Petersilie zum Garnieren
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Paprikaschote bei 200° Grad im Ofen für 25 Minuten grillen, wenn die Haut dabei schwarz wird ist das kein Problem. Süßkartoffeln währenddessen schälen und in grobe Würfel schneiden. Schalotte, Ingwer und Knoblauchzehe ebenfalls schälen und würfeln. In einem Topf die Schalottenwürfel zusammen mit dem Öl glasig andünsten. Dann Süßkartoffeln und Ingwer dazu geben und alles kurz anbraten.

Paprika aus dem Ofen nehmen, die Haut abziehen, die Kerne entfernen und zu den Kartoffeln in den Topf geben. Mit Gemüsebrühe ablöschen und alles für etwa 20 Minuten köcheln lassen.

Den Topf vom Herd nehmen und mit einem Pürierstab so lange arbeiten bis keine Stückchen mehr vorhanden sind. Crème fraîche dazu geben und alles mit Salz und reichlich Pfeffer abschmecken. Ein Schuss Zitronensaft kann den Geschmack noch abrunden. Vor dem Servieren dann gehackte Petersilie und Cashewnüsse auf die Suppe streuen und mit Kürbiskernöl garnieren.


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