Ich war dabei, mein erster Food Blog Day! Am Samstag war der Food Blog Day 2016 zu Gast in München, bei BurdaHome im Kochstudio von „meine Familie & ich“.

Los ging es um 9 Uhr mit einem sehr interessanten Vortrag von Max Thinius vom bevh, Sprecher des FORUMS Lebensmittel. Der bevh unterstützt Unternehmen bei den zukünftigen Herausforderungen im Handel. Dabei spielen natürlich auch Lebensmittel eine immer größer werdende Rolle. Obwohl es viele Kritiker gibt, ist Max davon überzeugt, dass auch bald Lebensmittel nicht mehr aus dem E-Commerce weg zu denken sind. Die digitale Revolution bietet viele und vor allem noch ungeahnte Möglichkeiten. Bereits jetzt sind zahlreiche Innovationen in diesem Bereich geplant. So z.B. die Möglichkeit spontan nach Rezepten seiner Lieblingsblogger zu suchen, sich für eines zu entscheiden und dank einer App erhält der User dann die Info welche Lebensmittel er bereits zu Hause hat und welche er noch und vorallem wo einkaufen müsste. Aber auch umgekehrt ist es möglich abzugleichen welche Gerichte mit den vorhandenen Lebensmittel möglich wären. Es wird sicher noch spannend werden!

Besonders gut gefallen hat mir der Vergleich von E-Commerce mit einem früheren Tante Emma Laden. Dort gab es bereits eine große Transparenz was Kaufverhalten angeht, jeder kannte sich und die freundlichen Besitzer wussten genau was man zuletzt gekauft hatte. Sie schlugen vor, was sie dachten würde gut zum Einkäufer passen. Sie wussten somit genauso über die Shopping Gewohnheiten Bescheid wie es heute z.B. Amazon weiß, der ebenso passende Vorschläge beim „Betreten“ des Ladens anbietet. Persönlich kann ich in dem Vorschlag eines Produkts, von dem der Verkäufer denkt es könnte zu mir passen, nichts negatives finden. Das ist neu und auch wenn es einem vielleicht lieber wäre, dass man anonym bleibt, anonym waren wir auch vor dem Internet nicht. Durch viele große Geschäfte und das Internet wurde das eher noch etwas verdrängt und jetzt kommt es wieder. Eigentlich passt es auch ganz gut zu dem Wunsch nach mehr Individualität und Einzigartigkeit. Aber wie gesagt, hier wird sich noch einiges tun, sicher müssen auch gewisse Rahmenbedingungen für all die neuen Technologien und Veränderungen geschaffen werden. Spannend wird es in jedem Fall und wenn wir es richtig anpacken, bin ich davon überzeugt wird es eher eine Bereicherung, als eine Gefahr.

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Nach dem Vortrag ging es dann los mit den einzelnen Workshops & Vorträgen. Ich musste mich auf den Weg zum Kustermann Kochstudio am Viktualienmarkt machen. Dort zeigte Tobias Müller „Der Kuchenbäcker“ wie man einen cremigen Cheesecake in einem Fissler-Schnellkkochtopf zaubert. Ja das klingt ziemlich abenteuerlustig, aber das Ergebnis konnte sich wirklich sehen und noch viel mehr schmecken lassen! Es passt nur eine kleine Springform in den Topf, aber dank einem Einsatz und einem mit Wasser bedecktem Boden im Topf, ist der Kuchen nach einer halben Stunde fertig. Ich durfte selbst mit „backen“:

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Es ist definitiv eine tolle Alternative, wenn man keinen Backofen hat, aber ob ich jetzt unbedingt im Schnellkochtopf einen Kuchen „backen“ würde, da bin ich mir nicht so sicher. Jedoch habe ich früher öfter mit einem Schnellkochtopf gekocht und bin seitdem Workshop ein bisschen in Versuchung mir selber einen zuzulegen. Besonders beeindruckt hat mich der digitale Kochassistent vitacontrol® und die Fissler Cooking App. So kann man zwischen Topf & App eine Verbindung herstellen und dann durch Auswahl des Rezepts genaue Anweisungen zum Kochen erhalten, also wie lange auf welcher Temperatur gekocht werden muss usw.

Weiter ging es dann mit einem Workshop von Alpro zum Thema „Mehr Herz und Bauch“. Vielleicht ein bisschen sehr spirituell angehaucht, aber eigentlich ein wichtiges Thema: was bewegt uns, was „schmeckt“ uns und vielleicht sollten wir mehr in uns hinein hören, um nicht zu übersehen was uns Bauchschmerzen macht und uns mehr auf das konzentrieren, was uns wirklich gut tut und Spaß macht. Das lässt sich auf’s Bloggen, aber auch auf’s Kochen und generell unsere Lebenseinstellung übertragen. Es war also kein klassischer Workshop in dem man die Produkte des Partners näher kennenlernt, sondern eben mal was anderes und gerade deswegen passte es wunderbar zu Alpro.

Mein letzter Workshop wurde von Maggi gestaltet. Ich gebe zu, dass ich vorher ein wenig unentschlossen war, ob es wirklich passt, dass Maggi ein Partner beim Food Blog Day ist. Uns wurden die Produkte vorgestellt, die auf Familien abzielen. Dort ist oft nicht viel Zeit für kreative Kochideen, es muss meistens einfach schnell gehen, dabei sollte Geschmack und trotzdem gesunde Ernährung nicht zu kurz kommen. Maggi versucht das so gut wie möglich unter dem Aspekt wenig Zeit umzusetzen. Dabei soll frische und kreative Küche nicht abgelöst werden, vielmehr sollen die Maggi Produkte als schnelle Alternative, wenn es eben nicht anders geht, eingesetzt werden. Also doch nicht ganz fehl am Platz beim Food Blog Day. Beim Workshop hatten wir dann die Möglichkeit die klassische Zubereitung der „Packerl“ zu verköstigen. Der Fokus lag dann aber auf der kreativen Einbindung der Maggi Produkte, denn die Packungsanleitung kann jeder lesen und danach kochen, aber es gibt noch viel mehr Möglichkeiten sie einzusetzen.

Wir wurden also aufgefordert „einfach mal kreativ zu werden“. Es standen uns jede Menge Lebensmittel, Zutaten, Gewürze und Kochutensilien zur Verfügung. Wir durften im Kochstudio von Burda handwerken, in dem normalerweise die Gerichte für die diversen Magazine des Verlags entstehen (unter anderem „Lust auf Genuss“). Es war schon eine kleine Herausforderung, so spontan ein Gericht zu zaubern, aber wir hatten jede Menge Unterstützung z.B. auch von Aurélie Bastian von http://www.franzoesischkochen.de/. Sie gab uns großartige Tipps rund ums Food Styling!

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Ich hatte mir eine exotische Kombination ausgesucht: grüner Spargel, Feigen, Rucola und Hähnchenbrustfilet. Dabei war ich erstmal alles andere als überzeugt, dass das auch wirklich miteinander harmoniert, aber am Ende war ich von Kreation ein bisschen begeistert: ein gefüllter Wrap und dazu gab es noch eine Kräuter-Vinaigrette. Das wird auf jeden Fall nochmal nach gekocht, dann gibt es das Rezept auch hier auf dem Blog!

Am Ende des Tages gab es noch ein kleines Get Together bei Burda. Ein ereignisreicher Tag ging zu Ende, mit vielen neuen Eindrücken und ich nahm einige neue Freundschaften und Kontakte mit nach Hause!

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