Meine Küche sah danach aus wie ein Schlachtfeld, aber der Aufwand war es Wert. Das Ergebnis konnte ich nicht alleine essen, also kamen meine Kollegen noch in den Genuss. Ich war sehr ehrlichtert, denn sie waren durchweg begeistert. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Zutaten für 8 Portionen

150 g Toastbrot
100 g frisches Lachsfilet ohne Haut
200 g Räucherlachs1 TL Zitronensaft
1/2 Salatgurke
75 g Sauerrahm
100 g Mayonnaise
2 TL Wasabi Paste
500 ml Sonnenblumenöl
Salz, Pfeffer

 

Zubereitung

Das Toastbrot entrinden und in sehr kleine Würfel schneiden. Lachsfilet kalt abbrausen, trocken tupfen und dann das Filet und den Räucherlachs fein hacken. Den gehackten Fisch mischen und mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Daraus werden nun kleine Kugeln geformt und anschließend in den Toastbrotwürfeln wälzen und alles gut andrücken bis sie an den Pralinen gut haften bleiben.

Die Gurke schälen, längs vierteln, entkernen (z.B. mit einem Teelöffel) und fein raspeln. Sauerrahm, Mayonnaise, Wasabi und Gurkenraspel mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wasabi ist Geschmackssache, hier kann man gerne mehr oder weniger verwenden.

Anschließend das Öl in einem Topf erhitzen bis an einem Zahnstocher, den man ins Öl hält, Bläschen zu sehen sind. Die Pralinen werden dort portionsweise frittiert. Achtung, es dauert nicht lange, dann sind sie nicht goldbraun sondern eher dunkelbraun. Idealerweise verwendet man zum Hineingeben und Herausnehmen eine Kelle mit Löchern und setzt die Pralinen dann erstmal auf ein Küchenpapier damit das Fett etwas abtropfen kann.

Dann kann angerichtet werden. Wer keine Vorspeisen-Löffel hat verwendet einfach große Löffel. Zuerst ein wenig von der Wasabi-Gurken-Schmand, dann jeweils eine gebackene Praline darauf setzen. Wer möchte kann die Löffel noch mit etwas Kresse garnieren.

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