Ein absoluter Klassiker und ideal für viele Personen, die satt werden wollen. Deswegen gab es dieses Gericht an meinem Geburtstag in einem Ferienhaus im Allgäu. Während der Braten im Ofen brutzelte konnten wir uns auf die Beilagen und die Knödel dazu konzentrieren. Dank meiner Tante, von der das Rezept stammt, waren meine Gäste am Ende glücklich und mehr als satt.

Zutaten für 4-6 Personen

1,5 kg Schweinebraten mit Schwarte (aus der Schulter)
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
3 Karotten
150 g Sellerie
2 TL Kümmel
0,5-1 L dunkles Bier
250 Bratenfond
2 EL Kartoffelstärke
Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Zubereitung

Ofen auf 240° Heißluft vorheizen. Zwiebeln achteln und Knoblauch hacken. Die Schwarte des Braten kreuzweise einritzen und mit Salz Paprika einreiben. Dann den Braten mit der Schwarte nach oben in einen Bräter legen, den Bräter mit so viel Wasser auffüllen, dass es ca. 1 cm hoch steht und die Zwiebeln sowie den Knoblauch außenrum verteilen. 2 TL Kümmel dazugeben und dann für 30 Minuten bei 240° Heißluft im Ofen braten.

Danach den Ofen auf 200° runter schalten und während der nächsten 3 Std immer wieder dunkles Bier über die Kruste schütten. Zu viel Bier gibt es hier eigentlich nicht, also keine falsche Scheu!

Ca. 1 Std vor Ende gewürfelte Karotten und Sellerie dazu geben. Ca. 15 Minuten vor Ende der Garzeit noch den oberen Grill dazu schalten, dann geht die Kruste erst richtig schön auf.

Nach 3 Std dann den Ofen ausschalten, den Braten aus dem Bräter nehmen, auf ein Blech setzen und erstmal wieder zurück in den Ofen stellen. In der Zwischenzeit die Soße mit Bratenfond, Salz, Pfeffer (ich habe noch etwas Sojasoße und dunkles Bier dazu gegeben) abschmecken und falls gewünscht ein bisschen pürieren, dann wird die Soße durch das pürierte Gemüse sämiger und gewinnt noch mehr an Geschmack. Die Speisestärke mit 4 EL kaltem Wasser verrühren. Den Bratenfond kurz aufkochen lassen und mit der angerührten Stärke binden.

Dazu natürlich Kartoffelknödel und wahlweise Krautsalat oder Blaukraut (oder beides).
Zum Krautsalat Rezpept geht es hier: Krautsalat mit Speck

 

No Comments