Und schon wieder ein eigenartig klingendes Rezept, bin gespannt ob es jemand bereits kennt. Ich muss zugeben es klingt nicht gerade sexy und sieht auch nicht so aus. Es ist auch kein Zauberwerk, aber manchmal hab ich richtig Heißhunger darauf. Nicht nur im Sommer, oder Herbst – die Jahreszeiten in denen dieses Gericht in Franken klassischerweise auf den Speisekarten steht.

Saure, oder auch gerne blaue Zipfel genannt, stammen ursprünglich aus Oberfranken. Warum es auch blaue Zipfel genannt wird habe ich noch nicht heraus gefunden, aber hier bedeutet es und dann vielleicht auch allgemein, dass man etwas süß-sauer in einem feinen Sud einkocht.

Zutaten für 2 Personen

12 Nürnberger Bratwürste
1 Liter Wasser
100 ml trockenen Weißwein
100 ml Weißweinessig2 Nelken
6 Pfefferkörner
4 Wacholderbeeren
1/2 Teelöffel Fenchelsamen
2 Lorbeerblätter
1 TL Salz
2 TL Zucker
2 Zwiebeln
1 Karotte

Zubereitung

Die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Die Karotten ebenfalls schälen und fein würfeln.

Wasser, Essig, Wein und die Gewürze in enem Topf aufkochen. Dann die Zwiebeln und Karotten zugeben und 10 Minuten mitkochen. In den Sud würden auch ausreichend Bratwürste für 4 Personen passen, das Rezept lässt sich also leicht erweitern in dem man nur die Anzahl der Würste erhöht und ein bisschenmehr Zwiebeln und Karotten verwendet.

Anschließend die Würste bei kleinster Hitze für 20 Minuten ziehen lassen. Gerne auch länger, dann nehmen sie denn Geschmack besser an, aber nur auf kleinster Hitze, damit sie nicht platzen.

Serviert werden die Bratwürste dann zusammen mit dem Gemüse und ein wenig vom Sud. Dazu passt dunkles Brot.

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