Vor 6 Jahren durfte ich beruflich durch Myanmar, das frühere Burma reisen. Es war kurz nachdem das Land für Touristen komplett geöffnet wurde. Zuvor durfte man nur eine kurze Zeit im Land verbringen. Es war einer der beeindruckensten Reisen in Asien.

Alles war noch so ursprünglich und ich war von den Menschen dort wirklich beeindruckt. Zufrieden zu sein ist eine Kunst, wir neigen dazu immer mehr zu wollen, nach mehr zu streben und erkennen nicht wie gut es uns geht und welche Eigenverantwortung wir für unser Glück haben.

Das schreibt sich so einfach und doch gelingt es auch mir nicht so leicht. Doch die Menschen in Myanmar haben mich wieder an das Wesentliche erinnert. Ich denke sehr gerne an diese besondere Reise zurück und erde mich dann wieder ein wenig.

Kulinarisch gesehen war Myanmar für mich kein Highlight. Aber eines ist mir in Erinnerung geblieben, der leckere Tomatensalat. In Myanmar, am Inle See, werden grüne Tomaten angepflanzt und für dann zu einem leckeren Salat verarbeitet. Olivenöl, Zitronensaft, Chili und Erdnüsse – das sind die wesentlichen Zutaten. Also sehr simple, aber auch sehr lecker – manchmal braucht man nicht viel Schnickschnack.

Warum ich diesen Salat nicht myanmaricshen Salat nennen? Das liegt glaube ich auf der Hand – klingt schrecklich…

Burmesischer Tomatensalat


Zutaten für 2 Personen

200 g Tomaten
10 g Erdnüsse
1 EL Olivenöl
Saft einer halben Zitrone
1/2 Knoblauchzehe
Chili, Salz & Pfeffer

Zubereitung

Tomaten waschen, Strunk entfernen und in Scheiben schneiden. Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Zitrone auspressen. Erdnüsse mit Mixer zerkleinern oder in einem Gefrierbeutel mit einem Schnitzelklopfer zerkleinern.

Olivenöl, Zitronensaft, Knoblauch und Gewürze zu einem Dressing anrühren.

Tomaten auf einem Teller anrichten, mit dem Dressing übergießen und die Erdnüsse darüber verteilen.


Burmesischer Tomatensalat

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